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Arbeitgebermagazin

Nachhaltigkeit

Mobilitätswende im Betrieb

Veröffentlicht am:31.01.2025

5 Minuten Lesedauer

17,2 Kilometer lang ist der Weg zur Arbeit im bundesdeutschen Durchschnitt. Mehr als die Hälfte aller Berufstätigen nimmt diese Strecke im Auto in Angriff – und steckt regelmäßig im dichten Verkehr fest. Arbeitgeber können hier ansetzen: Mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten entlasten sie die Umwelt und fördern gleichzeitig die Gesundheit der Mitarbeitenden. Drei Ideen zur Verkehrswende im Betrieb.

Ein Mann fährt auf einem Fahrrad eine Straße entlang

© AOK

Umsteigen, bitte

Wer seine Mitarbeitenden auf den Arbeitswegen entlasten will, braucht Alternativen zum Auto. Arbeitgeber können sich fragen: Was kann ich tun, um meinen Beschäftigten den Weg zu erleichtern und es ihnen ermöglichen, auch noch umweltfreundlicher ans Ziel zu kommen?

So gehen Arbeitgeber die Mobilitätswende an

Wie viel Arbeitgeber für die Verkehrswende in ihrem Unternehmen tun können und wollen, ist individuell verschieden. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles auf einmal umwerfen. Drei Ansätze zur Verkehrswende im Betrieb.

1. Das geht jetzt gleich

Viele Geschäftsreisen sind verzichtbar. Videokonferenzen führen schneller und preiswerter zu guten Ergebnissen. Und falls eine Geschäftsreise doch unverzichtbar ist, ist eine Verbindung mit der Bahn oft eine schnelle und umweltverträgliche Lösung.

Das Reisen mit dem Dienstwagen einzuschränken, bringt einen weiteren Vorteil: Der eigene Fuhrpark schrumpft. Das spart Geld, das wiederum zum Beispiel für BGF-Workshops oder die Förderung von E-Mobilität gut eingesetzt werden kann. Wer noch stark auf Präsenz setzt, kann prüfen, inwieweit Homeoffice möglich ist – das spart an diesen Tagen Arbeitswege ganz ein.

2. Attraktive Angebote machen

Auf den Parkplätzen direkt neben dem Eingang dürfen künftig Fahrgemeinschaften, Fahrräder und Elektroroller parken. Mithilfe diverser Programme können Arbeitgeber ihre Mitarbeitenden beim Kauf von Rädern und Rollern unterstützen.

Durch das (Mit-)Finanzieren eines Job-Tickets, E-Bikes oder Dienstrads sind weitere Beschäftigte motiviert, umzusteigen – steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile inklusive.

Auch kreative Lösungen sind gefragt: Warum nicht eine Seite im Intranet einrichten, die es den Mitarbeitenden erleichtert, sich zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen?

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3. Bedürfnisse der Mitarbeitenden erfragen

Arbeitgeber können mit den Beschäftigten ins Gespräch kommen und so herausfinden, wer zum Beispiel für Dienstrad und/oder BahnCard auf den Dienstwagen verzichten würde. Und wie viele Mitarbeitende würden gern mit dem Rad zur Arbeit fahren, tun es aber nicht, weil sie ihren Dienst nicht verschwitzt antreten möchten?

Wenn das auf einige zutrifft, kann sich die Investition in Duschen und Spinde lohnen. Vielleicht sind so sogar manche motiviert, zur Arbeit zu joggen oder in der Pause laufen zu gehen.

Klimaschutz als Gesundheitsförderung

Wer die Mobilität im Betrieb umweltfreundlicher gestaltet, tut gleichzeitig etwas für die Gesundheit der Mitarbeitenden. Darauf weist auch der Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbands hin. Er sieht im alltäglichen Mobilitätsverhalten bedeutende Synergiepotenziale für die Kombination von Gesundheitsförderung mit dem Klimaschutz.

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