Auszubildende begeistern sich laut WIdO-Studie für Angebote, bei denen sie aktiv eingebunden werden. Mitmachen, ausprobieren, selbst erleben sorgen für nachhaltigere Effekte als Wissensvermittlung durch Vorträge, Broschüren oder ähnliches. Besonders gefragt sind:
- Kochkurse oder Workshops zu gesunder und ausgewogener Ernährung:
Burger oder Salat? Schnitzel oder Tofu? Mit praktischen Tipps lässt sich gut vermitteln, wie gesundes Essen schnell und unkompliziert zubereitet werden kann. Oder wie wäre es mit einer Umfrage unter den Azubis, was für Angebote sie sich in der Kantine wünschen? - Ergonomietraining:
Richtig Sitzen, Heben oder ausreichend Bewegung sind Teil der Ausbildung. Das heißt, Auszubildende müssen die Grundregeln des ergonomischen Arbeitens gleich am ersten Tag von ihren Ausbildern lernen. - Bewegung als Ausgleich:
Betriebssport soll in erster Linie Spaß machen. Positiver Nebeneffekt: Das sportliche Miteinander steigert den Teamspirit und fördert die Gesundheit der Mitarbeitenden. Ob Yoga-Kurs oder die Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ – lassen Sie Ihre Azubis aktiv werden. - Umgang mit Stress:
Bleiben Sie mit den Azubis im Gespräch, finden Sie heraus, was sie an ihrem Arbeitsplatz stresst und entwickeln Sie wirksame Bewältigungsstrategien. Stellen Sie jedem Azubi eine Art fördernde Person an die Seite, an die sich die Nachwuchskräfte bei Sorgen und Problemen am Ausbildungsplatz und auch in der Berufsschule wenden können.
Auch wenn die Jugendlichen als „Digital Natives“ sehr selbstverständlich mit Computern, Smartphones und Co. umgehen, sollten Arbeitgeber nicht allein auf Apps und andere digitale BGF-Angebote setzen. Die persönliche Ansprache und die individuelle Betreuung bei Angeboten rund um Sport, gesundes Essen und Stressprävention sind wichtig, um die Bedürfnisse der jungen Menschen zu erkennen und gezielt darauf einzugehen.