Gesundheitspartnerschaft der AOK Nordost

Inhalte im Überblick
Zielgruppe
Kommunen, Landkreise, Bezirke, (kreisfreie) Städte, Gemeinden, etc.
Ziele und Inhalte des Programms
„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben“ (Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung, 1986)
Diese Umwelt unterteilt sich in unterschiedliche Lebenswelten/„Settings“, wie Kita, Schule, Betriebe aber auch Kommunen, wie Landkreise, Bezirke oder Städte.
Die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse geht Gesundheitspartnerschaften mit den Kommunen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ein. Dadurch werden nachhaltige Strukturen in den ausgewiesenen Handlungsfeldern aufgebaut.
Im Zusammenhang damit verbessert sich die Lebensqualität aller Bürger, insbesondere für vulnerable Gruppen. Dabei richten sich die Maßnahmen nach den regionalen Bedarfen, um die Gesundheitsziele der Kommune nachhaltig umzusetzen. Grundlage hierfür ist der gesetzliche Auftrag zur Prävention sowie Gesundheitsförderung als auch die gesellschafts- und sozialpolitischen Verantwortung der Akteure (§ 20a SGB V).
Programmumsetzung/-ablauf
Das Gesamtkonzept unterstützt den kommunalen Gesundheitsförderungsprozess strategisch sinnvoll. Die Grundlage bietet dafür eine Bedarfsanalyse der Region, in der die Gesundheitsdaten der Bürger, Belastungen, Potentiale sowie vorhandene Strukturen auswertet. Daraus werden Ziele sowie Zielgruppen abgeleitet, die mit Maßnahmen unterstützt werden.
Spezielle Handlungsfelder sollen in bereits bestehende Entwicklungskonzepte einfließen und damit verknüpft werden. Das bedeutet regionale Akteure in einem Steuerkreis zusammen zu bringen, um die Maßnahmenplanung und -umsetzung in nachhaltigen Strukturen zu etablieren.
Die Projektinhalte kombinieren verhältnis- und verhaltensbezogene Anteile und müssen deswegen sehr eng mit den Zielgruppen durchgeführt werden. Es steigt die Akzeptanz der Bürger für die Angebote und Schwachstellen können zeitnah angepasst werden. Dies bietet die Voraussetzung für eine Evaluation und eine anschließende Darstellung des Erfolgs.
Eindrücke

"Die AOK Nordost und der Bezirk Spandau arbeiten seit 2016 erfolgreich am Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Strukturen. Mit Unterstützung der AOK Nordost und der bezirklichen Partner wurden die Bewegungsangebote als zentraler Bestandteil der Prävention und Gesundheitsförderung im Rahmen der Spandauer Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen, leben und älter werden in Spandau“ wirksam gestärkt.“ – Frank Bewig, Bezirksstadtrat Spandau.
„Der Landkreis Havelland und die AOK Nordost pflegen seit 2016 eine Gesundheitspartnerschaft, die sich zunächst v.a. der Zielgruppe Familien und Senioren widmet. So konnte das Angebot der Ambulanten Sturzprävention in der Region mit über 30 Gruppen stark ausgebaut werden. Das Modellprojekt „Gesundheitssport im ländlichen Raum“ ist ebenfalls bereits aus dieser Kooperation entstanden. Hier arbeitet der Landkreis und die AOK Nordost u.a. mit dem Kreissportbund daran, dem großen Bedarf nach Breiten-/Gesundheitssportangeboten in ländlichen Gebieten zu begegnen. Durch das Projekt konnten bisher drei kleinere Sportvereine im ländlichen Raum durch gezielte Begleitung und Coaching ihr gesundheitssportliches Bewegungsangebot für die o.g. Zielgruppen ausbauen.“ - Dr. Anna Müller, Amtsleitung Landkreis Havelland
„Älter werden und Gesundheit“ – Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e. V. Berlin
„Gesundheitsförderung für Mütter in belasteten Lebenssituationen“ – Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e. V. Berlin
„Interkulturelle Gesundheitsförderung für Migrantinnen“ – Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V.
Gesundheitspolitik
Bundesebene
Landesebene
Kontakt zum Thema
Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail: regional@nordost.aok.de
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