Risikoschwangerschaften optimal betreuen

Inhalte im Überblick
Was ist der Feto-Neonatale Pfad?
Der Feto-Neonatale Pfad ist eine optimierte Betreuung ab der zehnten Schwangerschaftswoche und bis hin zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes. Ziel ist eine koordinierte Betreuung während der Schwangerschaft und die Vermeidung von Langzeitproblemen bei den Kindern. Dazu wird die Arbeit von niedergelassenen und stationär tätigen Gynäkologen und Kinderärzten sowie Psychologen eng aufeinander abgestimmt und in einem Pfad strukturiert.
Mutter und Kind optimal versorgt
Frauen- und Kinderärzte sowie Psychologen überwachen Mutter und Kind und leiten, wenn notwendig, spezielle Behandlungen ein. Dabei handelt es sich um keine neuen oder unerprobten Untersuchungen oder Therapien.
Vielmehr werden Behandlungsmöglichkeiten der Regelversorgung mit individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) kombiniert, um den größtmöglichen positiven Effekt auf den Gesundheitszustand der Schwangeren und den des Kindes zu erzielen. Für die Geburt wird ein geeignetes Krankenhaus bestimmt und das Kind erhält im ersten Lebensjahr spezielle Vorsorgeuntersuchungen.
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Angebot in Ostsachsen und Ostthüringen
Was ist das Versorgungsnetzwerk "Sichere Geburt"?
Insgesamt 20 Prozent aller Neugeborenen – also jedes fünfte Kind – muss nach der Geburt in Ostsachsen medizinisch betreut werden. Durch das geförderte Innovationsfondprojekt erhalten Schwangere in ländlichen Regionen mit Verdacht auf eine Erkrankung des ungeborenen Kindes, Frühgeborene und kranke Neugeborene eine optimale Versorgung. Im Versorgungsnetz arbeiten stationäre Partner, wie das Universitätsklinikum Dresden und Kliniken in Ost- und Westsachsen mit ausgewählten ambulanten Pränatalmediziner fachübergreifend zusammen.
Wohnortnahe Betreuung
Kleinere und regionale Kliniken erhalten in akut lebensbedrohlichen Situationen oder bei kranken Neugeborenen per Telemedzin fachliche Unterstützung aus dem Universitätsklinikum Dresden. So sollen unter anderem Kinderärzte in den Partnerkliniken per Videoschaltung unterstützt werden, wenn sie Neugeborene erstversorgen oder nach komplizierten Geburten weiter betreuen. Mit dieser Zusammenarbeit können Mutter und Kind wohnortnah und hochschulmedizinisch betreut werden. Eine Verlegung ins Universitätsklinikum Dresden soll so vermieden oder verkürzt werden. Auch für Familien kranker Neugeborener bietet das Pilotprojekt telemedizinische Angebote zur psychosozialen Unterstützung an.
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