Pressemitteilung

Lachgas ist nicht immer lustig

24.07.2024 AOK Hessen 1 Min. Lesedauer

AOK-Gesundheitsmagazin auf Rhein-Main TV beschäftigt sich mit aktuellem Drogen-Trend

Ds Foto zeigt ein Mädchen, das in einen Ballon bläst.

Lachgas (Distickstoffmonoxid, N2O), ursprünglich als Narkosemittel in der Medizin verwendet und heute oft in Sahnekapseln erhältlich, wird aufgrund seiner kurzfristigen euphorisierenden Wirkung immer häufiger missbraucht – insbesondere von Jugendlichen. Deshalb beschäftigt sich das AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… -Gesundheitsmagazin auf Rhein-Main TV aktuell mit diesem alles andere als lustigen Thema. Gast im Studio ist Dr. Oliver Kastrup von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Die Attraktivität von Lachgas liegt, so der Experte, in seiner leichten Verfügbarkeit und der schnellen, aber kurzlebigen Wirkung. Es erzeugt eine temporäre Euphorie, Schwindelgefühle und eine Verzerrung der Wahrnehmung, die meist nur wenige Minuten anhält. Diese Effekte machen es besonders in Partyszenen und bei Festivalbesucherinnen und -besuchern populär. Die geringe rechtliche Regulierung und der Verkauf über das Internet oder in Geschäften, die Sahnekapseln führen, erleichtern den Zugang.

Trotz der scheinbar harmlosen Natur des Lachgaskonsums gibt es jedoch erhebliche Gesundheitsrisiken. Der inhalative Missbrauch von Lachgas kann zu Sauerstoffmangel, Übelkeit und in extremen Fällen zu ernsthaften neurologischen Schäden führen. Langfristiger Gebrauch kann Vitamin-B12-Mangel verursachen, der irreversible Nervenschäden nach sich ziehen kann.

Pressesprecher

Stephan Gill

AOK Hessen