InKONTAKT – Nachrichten aus der Selbsthilfe

Junge Frau, die sich in der heimischen Küche an einem Laptop informiert
Selbsthilfe-News aus der AOK-Welt

Nachrichten aus der Selbsthilfe

An dieser Stelle finden Sie – wöchentlich aktualisiert – selbsthilferelevante Neuigkeiten aus Politik und Gesundheitswesen. Kritik ist übrigens – ebenso wie positives Feedback – ausdrücklich erwünscht. Ob Themenauswahl oder -relevanz, Aktualität oder Verständlichkeit: Unter inkontakt(at)bv.aok.de können Sie uns gerne Rückmeldung geben. 

Wenn Sie neben den hier präsentierten Selbsthilfe-News per Newsletter automatisch zu diversen Themengebieten regelmäßig informiert werden möchten, melden Sie sich doch einfach beim AOK-Newsletter für Presse und Politik an. Dieser bietet eine Vielzahl an Infos aus dem Gesundheitswesen und lässt sich thematisch individuell zusammenstellen.  

Selbsthilfe-News aus der AOK-Welt

  • Foto einer Frau vor einem Laptop im Büro, die sich umgeben von Unterlagen verzweifelt die Haare rauft

    Filmpremiere: ADHS – die ungesehene Variante bei Frauen

    ADHS wird bei Frauen häufig erst spät erkannt. Die neue Dokumentation „Ungesehene ADHS“ erzählt von Frauen, die ihre Diagnose erst im Erwachsenenalter erhalten haben, und zeigt, welche Folgen das lange Übersehen für ihr Leben hatte.

  • aok.de ist jetzt noch barrierefreier

    Für das Versichertenportal aok.de sind einige Kerninhalte wie Kontakt und Informationen rund um die Mitgliedschaft in Leichte Sprache (LS) und Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt worden, um die barrierefreie Zugänglichkeit der wichtigsten Botschaften und Funktionen zu gewährleisten.

  • Rückkehr zur einnahmenorientierten Ausgabenpolitik

    Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das Bundestag und Bundesrat verabschiedet haben, gilt ab 2027 in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wieder das Prinzip der einnahmenorientierten Ausgabenpolitik. Eine Reaktion darauf, dass seit Jahren die Ausgaben stärker steigen als beitragspflichtigen Einkommen der Arbeitnehmer.

  • Person, die im Supermarkt eine Flasche mit hochprozentigem Alkohol in den Händen hält und darauf blickt

    Tabak, Alkohol, Zucker: Höhere Steuern allein reichen nicht

    Höhere Steuern auf Tabak, Spirituosen und Zuckergetränke können aus Sicht der Selbsthilfe die Prävention stärken. Entscheidend ist, dass daraus echte Verhältnisprävention wird.

  • Unterstützung für Depressions-Selbsthilfe

    Das Projekt „Expedition Depression“ ist eine von verschiedenen Fördermaßnahmen, mit denen der AOK-Bundesverband gezielt die Selbsthilfe rund um das Krankheitsbild Depression unterstützt.

  • Frau mittleren Alters, die entleert aus dem Fenster blickt

    Einsamkeit bei pflegenden Angehörigen gezielt vorbeugen

    Wer Angehörige pflegt, trägt oft über lange Zeit große Verantwortung. Neben körperlicher und psychischer Belastung bleibt dabei häufig wenig Raum für soziale Kontakte. Umso wichtiger sind niedrigschwellige Angebote, die Austausch ermöglichen und Vereinsamung entgegenwirken.

  • Eine alte Dame sitzt auf dem Sofa und schaut in einen Handspiegel. Ihre Tochter steht hinter ihr, beugt sich über ihre Schulter und kämmt ihr dabei die Haare. Beide lächeln.

    Deutlicher Anstieg an Demenzfällen

    Die Zahl der Menschen mit Demenz wird in den nächsten drei Jahrzehnten deutlich steigen. Das zeigen aktuelle Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Aus Sicht des AOK-Bundesverbandes sollte deshalb auch die Selbsthilfe für pflegende Angehörige künftig stärker unterstützt werden.

  • Ein alter Mann im Rollstuhl befindet sich in einer Grünaanlage, hinter dem Rollstuhl steht eine weibliche Pflegefachperson, die sich über die Schulter des Mannes diesem zuwendet.

    Selbsthilfe stärken, Pflegende entlasten

    Die Debatte um die Zukunft der Pflege nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem das Bundesgesundheitsministerium den Referentenentwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz vorgelegt hat, reißt die Kritik auch aus der Selbsthilfe an den Plänen nicht ab.

  • Eine Jugendliche sitzt alleine am Straßenrand und schaut neutral in die Ferne, während sie eine Zigarette raucht.

    Mehr Jugendliche rauchen

    Die Zahl der jugendlichen Raucher nimmt wieder zu. Darauf hat die Weltgesundheitsorganisation WHO anlässlich des Welt-Nichtrauchertags hingewiesen. Demnach rauchen weltweit 40 Millionen junge Menschen zwischen 13 und 15 Jahren bereits regelmäßig Tabak. Und auch der Konsum von E-Zigaretten oder Nikotinbeuteln nimmt weiter zu.

  • Pflegende Eltern brauchen mehr Entlastung

    Wenn Pflege mitten im Familienleben stattfindet, entstehen besondere Belastungen. Eltern von chronisch kranken, behinderten oder pflegebedürftigen Kindern brauchen deshalb verlässliche Entlastung und niedrigschwellige Unterstützungsangebote.

  • Weniger Zucker

    Medizinische Fachgesellschaften, die organisierte Selbsthilfe und die AOK begrüßen die von der Bundesregierung angekündigte Zuckerabgabe auf Softdrinks ausdrücklich. Die Bundesregierung plant, die Einnahmen zielgerichtet zu nutzen, um Präventionsangebote beispielsweise in Betrieben und Schulen auszubauen.

  • Foto einer alten Frau, die am Küchentisch sitzt und mit einer Frau mittleren Alters in ein ausgedrucktes Dokument blickt

    Mehr Orientierung für chronisch Kranke in der Pflege

    Die Skepsis gegenüber der aktuellen Pflegepolitik der Bundesregierung ist groß. Angebote wie der AOK-Pflegenavigator und der Familiencoach Pflege bieten Betroffenen direkte Unterstützung bei der Orientierung und Bewältigung des Pflegealltags.

  • Selbsthilfe kritisiert geplantes Entlastungspaket

    Der Selbsthilfe-Dachverband BAG Selbsthilfe hat den vom Bundesgesundheitsministerium jetzt vorgelegten Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als kurzsichtig und ungerecht beanstandet. Der eingeschlagene Weg sei aus Patientensicht unausgewogen und nicht zukunftsfähig. Auch der Paritätische Gesamtverband kritisierte das geplante Sparpaket. Die Vorschläge seien vor allem Kostenverschiebungen zu Lasten von insbesondere chronisch kranken Menschen.

  • Klimawandel und Infektionskrankheiten: Risiken verstehen, Schutz stärken

    Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Gesundheit aus – auch in Deutschland. Neben Hitzebelastungen und Extremwetter rücken Infektionskrankheiten stärker in den Fokus. Das Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (BAG Selbsthilfe) greift diese Entwicklung auf und stellt Materialien bereit, die Zusammenhänge verständlich erklären und Selbsthilfe-Aktive in ihrer Arbeit unterstützen.

  • Eine junge Frau in Jeans und T-Shirt sitzt auf dem Fußboden. Sie hat die Knie an den Oberkörper herangezogen und umfasst mt der rechten Hand ihren rechten Unterschenkel, mit der linken Hand stützt sie ihren Kopf ab.

    Expedition Depression: Frankfurter Schule gewinnt Kreativwettbewerb

    Das Konrad-Wachsmann-Oberstufenzentrum in Frankfurt an der Oder ist Gewinner des Kreativwettbewerbs „Creative Power – Was gibt dir Kraft?“. Im Mittelpunkt des Kreativwettbewerbs im Rahmen des Projekts „Expedition Depression“ stand die Frage: Was gibt dir Kraft, wenn es schwierig wird?

  • Foto einer Person, die an einem Holztisch sitzt mit Bierglas in der Hand und Zigarette in der anderen. Vor ihr steht ein Aschenbecher. Es ist nur der Berieich der Hände zu sehen.

    Finanzkommission Gesundheit: Bedeutung für die Selbsthilfe

    Die Finanzkommission Gesundheit hat in ihrem ersten Bericht 66 Reformvorschläge vorgelegt, um die gesetzliche Krankenversicherung finanziell zu stabilisieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Prävention, etwa auf höheren Steuern auf Tabak, Alkohol und zuckergesüßte Getränke. Diese Maßnahmen werden von Selbsthilfe- und Fachverbänden als wichtige Schritte zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen begrüßt.

  • Diskriminierung belastet die Gesundheit

    Daten des Sozio-ökonomischen Panels zeigen, dass Diskriminierung in Deutschland weit verbreitet ist und messbare Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen hat.

  • Foto einer Frau mittleren Alters, die von einem Apotheker bedient wird.

    Halbjahrespauschale bringt Entlastung für einen Teil der chronisch Kranken

    Weniger Arzttermine, gleiche Behandlungsqualität: Ab Juli 2026 erleichtert eine neue hausärztliche Versorgungspauschale den Alltag bestimmter Chronikerinnen und Chroniker.

  • Krankheiten verhindern, bevor sie entstehen

    Politik und Wissenschaft diskutierten auf dem 1. Deutschen Präventionsgipfel am 5. März, wie sich mit Hilfe von Prävention mehr Krankheiten vermeiden, die finanziellen Ressourcen der gesetzlichen Krankenversicherung schonen und das Gesundheitssystem langfristig stabil halten lassen.

  • Impulse für eine Pflegereform

    Um die künftigen Herausforderungen der demografischen Entwicklung zu bewältigen und pflegende Angehörige zu entlasten, muss die Pflege in Deutschland auf mehr Schultern verteilt werden. Mit ihrer bundesweiten Initiative „Pflege vor Ort – für ein pflegefreundliches Deutschland“ gibt die AOK der aktuellen Reformdebatte Impulse für innovative Versorgungsformen. Zudem fördert sie den Ausbau des Selbsthilfeangebotes für pflegende Angehörige.

  • Junge Frai im Rollstuhl, die auf einer sommerlichen Terrasse besorgt in ihre Smartphone blickt

    Selbsthilfe schützt chronisch erkrankte Menschen vor Gewalt

    Gewalt bleibt in Deutschland häufig im Verborgenen – das zeigt die neue Dunkelfeldstudie von Bundesfrauen- und Bundesinnenministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt. Chronisch erkrankte Menschen können in besonderer Weise von Gewalt betroffen sein – etwa durch digitale Anfeindungen oder Abhängigkeiten in Pflege- und Betreuungssituationen.

  • Deutlich mehr Krebsfälle erwartet

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Anfang Februar 2026 bekannt gegeben, dass die Zahl der Krebserkrankungen in den 27 Ländern der Europäischen Union (EU) deutlich gestiegen ist. Seit 2000 sei die Zahl bei Frauen und Männern um etwa 30 Prozent gestiegen. OECD-Schätzungen zufolge ist bis 2040 im Vergleich zum Jahr 2022 ein weiterer Anstieg von 18 Prozent zu erwarten.

  • Foto einer Frau, der ein Glas Wein zugeschoben wird und die dankend mit einer abwehrenden Handgeste ablehnt

    Selbsthilfe stärkt Alkoholprävention

    Selbsthilfeorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention von riskantem Alkoholkonsum. Mit niedrigschwelliger Aufklärung, persönlicher Ansprache und Angeboten auf Augenhöhe können sie eine wichtige Stütze für eine wirksame Alkoholpolitik sein.

  • Mentale Gesundheit in Gefahr

    Rund 200 Schülerinnen und Schüler diskutierten Ende Januar beim „Bildungskongress 2026“ über mentale Gesundheit im Bildungssystem. Erneut forderte die Bundesschülerkonferenz als Ausrichterin des Kongresses die Politik auf, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Schulumfeld besser zu schützen.

  • Die Influencerinnen Melisa Akdag (mi.) und Janina Nagel (re.) im Gespräch mit Moderator Michael Bernatek auf dem Podium

    Nachschau: Selbsthilfetagung „Gemeinsam gegen Hass“

    Digitale Gewalt und Hasskommentare standen im Mittelpunkt der Selbsthilfe-Fachtagung „Gemeinsam gegen Hass“ des AOK-Bundesverbandes. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten gemeinsam mit Selbsthilfe-Aktiven und Influencerinnen über Ursachen, Folgen und Gegenstrategien zu Hass im Netz.

  • Arzt und Patient sind im Gespräch. Beide sind nur im Anschnitt abgebildet. Sie sitzen auf zwei Seiten eines Tisches, einander zugewandt. In der Mitte des Tisches liegt eine Patientenakte.

    AOK begrüßt Verbesserung der Patientenrechte

    Patientinnen und Patienten haben seit 1. Januar 2026 Anspruch auf die Bereitstellung einer kostenlosen Kopie ihrer analogen Behandlungsakte in der Arztpraxis. Ende Dezember 2025 hatte der Bundestag die Regelungen zur Einsichtnahme in die Patientenakte gesetzlich angepasst.

  • Übergewichtiges Kind, das mit Tablet auf dem Sofa sitzt und mit der Hand in ein Glas Smarties greift.

    Übergewicht und Diabetes bei Kindern und Jugendlichen begegnen

    Angesichts steigender Zahlen von Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht oder Diabetes warnt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt vor den Folgen hohen Zuckerkonsums. Auch die Ergebnisse des Public Health Index zeigen die Dringlichkeit einer umfassenden Präventionspolitik.

  • Foto einer jungen Frau, die angestrengt schreibt. Um sie herum liegen viele zerknüllte Blätter.

    Selbsthilfe bei AD(H)S-Diagnose im Erwachsenenalter

    Eine aktuelle Auswertung im „Deutschen Ärzteblatt“ zeigt einen starken Anstieg der AD(H)S-Erstdiagnosen bei Erwachsenen in Deutschland. Selbsthilfeangebote können Betroffenen helfen, die Diagnose besser zu verstehen und im Alltag damit umzugehen.

  • Förderbetrag für die Selbsthilfe steigt weiter an

    Für das kommende Förderjahr 2026 hat der AOK-Bundesverband die aktuellen Förderanträge für die kassenindividuelle und die kassenartenübergreifende Pauschalförderung der Selbsthilfe online gestellt. Zudem hat die AOK-Gemeinschaft die aktuellen Zahlen für die Selbsthilfeförderung 2026 bekannt gegeben.

  • Foto einer Hand, die einer anderen Hand eine weiße Schachtel hinhält, aus der eine Zigarette stakst. Die andere Hand wehrt ab.

    Verhältnisse ändern, Gesundheitsgefahren verringern

    Bei der Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen landet Deutschland nur auf dem vorletzten Platz. Das zeigt der neue Public Health Index (PHI) des AOK-Bundesverbandes und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Dieser untersucht, wie gut 18 EU-Länder gesunde Lebensweisen fördern und unterstützen. Auch Selbsthilfegruppen leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention, indem sie Menschen dabei helfen, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen im Alltag zu stärken.

  • Gemeinsam gegen Hass

    Dialog statt Hetze – auf der nächsten Selbsthilfe-Fachtagung des AOK-Bundesverbandes kommen am 15. Januar 2026 Influencerinnen, Selbsthilfe-Aktive und Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Sozialverbänden, Social Media und Hilfsorganisationen wie HateAid zusammen. Sie diskutieren über Strategien, wie sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen ohne Angst vor Zurückweisung in den Sozialen Medien präsentieren und ihre mentale Gesundheit stärken können.

  • Eine Frau setzt sich selber eine Spritze in den Bauch.

    Diabetes besser verstehen und erfolgreich behandeln

    Diabetes gehört in Deutschland zu den großen Volkskrankheiten. Mit dem Online-Coach Diabetes der AOK erfahren Betroffene, wie sie selbst zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes beitragen können. Seit kurzem steht der Online-Coach auch ohne Registrierung allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

  • Foto einer alten Frau am Küchentisch, um die sich eine Angehörige kümmert

    Pflegeselbsthilfe braucht mehr Unterstützung

    Ein Großteil der pflegebedürftigen Menschen wird in Deutschland von Angehörigen versorgt. Sie sind das Rückgrat der Pflege – und stehen dabei häufig selbst unter Druck. Umso wichtiger ist es, diese zentrale Säule der Gesellschaft gezielt zu stärken und ihnen Unterstützung zu bieten.

  • Eine Hausärztin berät eine ältere Patientin im Gespräch.

    Gesetz für Primärarztversorgung in Planung

    Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, Anfang 2026 einen Gesetzentwurf zu präsentieren, der in der ambulanten Versorgung ein Primärarztsystem einführen soll. Dabei sollen sogenannte Primärversorgungspraxen als verlässlicher Anlaufpunkt fungieren, über die der Zugang zu Fachärztinnen und -ärzten gesteuert wird.

  • Berliner Gesundheitspreis zeichnet Projekte für starke Schülerseelen aus

    Unter dem Motto „Starke Schule, starke Seele“ hat der Berliner Gesundheitspreis am 16. Oktober 2025 vier Projekte ausgezeichnet, die sich für die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern einsetzen. Auch die AOK stärkt junge Menschen mental, unter anderem mit interaktiven Schulworkshops und einer digitalen Selbsthilfe-App.

  • Foto eines Kleinkindes im Auto, davor eine Hand mit einer brennenden Zigarette

    Gefahr für Kinder durch Rauchen, Dampfen und Passivrauchen

    Nicht nur das Rauchen und Dampfen schadet der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – auch Passivrauchen birgt erhebliche Risiken. Fachgesellschaften warnen vor den Folgen und fordern strengere Maßnahmen zum Schutz junger Menschen.

  • Junges Mädchen, das vor dem Sofa am Couchtisch sitzt und in einen Laptop grinst

    Medienkompetenz für junge Menschen mit chronischer Krankheit

    Für Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung ist ein sicherer Umgang mit digitalen Medien besonders wichtig: Er schützt nicht nur vor Cybermobbing, sondern eröffnet zugleich Chancen, Teilhabe und den Zugang zu verlässlichen Gesundheitsinformationen.

  • Foto von jungen Menschen im Stuhlkreis in einer Selbsthilfegruppe

    Neue Angebotsformate für junge Menschen zum Thema Depression

    Über Depression zu reden und Hilfe anzunehmen, kostet besonders Kinder und Jugendliche oft viel Überwindung. Genau hier setzt die Deutsche Depressionsliga mit zwei neuen Angeboten an.

  • Foto einer älteren Dame mit HIV-Schleife, die eine Medizinerin an der Hand hält. Die Gesichter sind nicht zu sehen.

    Gut altern mit HIV

    Immer mehr Menschen mit HIV erreichen ein höheres Alter – doch das Älterwerden bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Deutsche Aidshilfe unterstützt Betroffene mit der Plattform „Positive Aussichten: Gut ins Alter mit HIV“, die umfassende Infos zu Gesundheit, Pflege, Wohnen und rechtlicher Vorsorge bietet.

  • Kampf gegen die Drogensucht

    Mehrere Fachverbände der Sucht- und Drogenhilfe haben erneut auf die hohe Zahl drogenbedingter Todesfälle in Deutschland aufmerksam gemacht. Dies sei ein „alarmierendes Signal, das dringendes Handeln erfordert“. Die tausendfachen Todesfälle junger Menschen seien ein unüberhörbarer Weckruf für die gesundheitspolitisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen. Die Fachverbände skizzierten in ihrer Stellungnahme die aktuelle Entwicklung auf dem Drogenmarkt und legten der Politik einen Katalog mit fünf Maßnahmen vor, um Gesundheit und Leben der Betroffenen besser zu schützen und weiteres Leid für Angehörige zu verhindern.

  • Mann in einer Selbsthilfe-Gruppe. der seine Hände vor der Brust übereinandergelegt hat

    Gemeinsam statt einsam – mehr Nähe durch Selbsthilfe

    Weltweit fühlt sich laut einer Kommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder sechste Mensch einsam. Selbsthilfeangebote können vorbeugen, indem sie soziale Kontakte fördern und Gemeinschaft erlebbar machen.

  • Illustration: Auf weißem Grund sind verschiedene Menschen in typischen Büroszenen abgebildet.

    AOK-Broschüre: Vernetzt denken – gemeinsam handeln

    Die Infobroschüre des AOK-Bundesverbandes „Vernetzt denken – gemeinsam handeln. Akteure, Organisationen, Kennzahlen“ ist in einer komplett überarbeiteten Version erschienen. Sie richtet sich an Politik, Medien, Partner im Gesundheitswesen – und an alle, die schnell verstehen möchten, wie Deutschlands größte Krankenkassengemeinschaft funktioniert und wohin sie sich entwickelt.

  • Foto einer jungen Frau, die in einem Wohnzimmer einer alten Dame am Rollator hilft

    Doppelbelastung von Frauen begegnen

    Frauengesundheit ist ein essenzielles Thema, das in Medizin und Forschung oft vernachlässigt wird. Zugleich tragen Frauen meist die Hauptlast bei der Gesundheitsorganisation in der Familie und kümmern sich um chronisch kranke Angehörige. Selbsthilfeangebote können helfen, diese Doppelbelastung zu bewältigen.

  • Ein Mann steht in der Küche und schneidet Gemüse.

    Falsche Ernährung macht krank

    Falsche Ernährungsgewohnheiten sind der Grund für eine deutliche Zunahme an Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes oder Bluthochdruck. Der AOK-Bundesverband sieht die Politik in der Pflicht, endlich die Empfehlungen des Bürgerrats umzusetzen. Doch chronisch Kranke können mit einer Ernährungsumstellung auch selbst jederzeit etwas für ihre Gesundheit tun – und damit gleichzeitig noch das Klima schonen. Eine Broschüre der BAG Selbsthilfe zeigt, wie es geht. 

NAKOS erweitert bundesweite Suche nach Pflegeselbsthilfe

Pflegende Angehörige können Unterstützungsangebote der Pflegeselbsthilfe über die bundesweite Datenbank „Rote Adressen“ der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) recherchieren. Neu aufgenommen wurden elf Selbsthilfekontaktstellen Pflege aus Sachsen-Anhalt. Die Kontaktstellen unterstützen pflegende Angehörige unter anderem dabei, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, Entlastungsangebote zu finden und neue Selbsthilfegruppen aufzubauen. Entsprechende Anlaufstellen gibt es neben Sachsen-Anhalt auch in Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Die Datenbank „Rote Adressen“ bündelt Selbsthilfeangebote aus ganz Deutschland und richtet sich an Betroffene, Angehörige, Selbsthilfegruppen und Fachkräfte.
Mehr Info

Videoserie informiert junge Menschen über Drogenrisiken

Immer wieder kommen neue psychoaktive Substanzen auf den Markt, deren Zusammensetzung und Wirkung für Konsumierende oft schwer einzuschätzen sind. Vor allem für junge Menschen können daraus erhebliche gesundheitliche Risiken entstehen. Um über diese Gefahren aufzuklären, hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit einem Partner aus der Gesundheitskommunikation eine fünfteilige Videoserie entwickelt. Darin werden Fragen zu Drogen, Konsum und seinen möglichen Folgen wissenschaftlich fundiert und in einer für junge Menschen verständlichen Form aufgegriffen. In der ersten Folge stehen neue psychoaktive Substanzen, aktuelle Entwicklungen beim Konsum und die Gefahren schwer einschätzbarer Inhaltsstoffe im Mittelpunkt.
Mehr Info

#GemeinsamStark am Tag der Selbsthilfe

#GemeinsamStark lautet das Motto des Tags der Selbsthilfe am 16. September. Selbsthilfe-Aktive in ganz Deutschland wollen dann mit mit Informations- und Mitmachangeboten, Lesungen oder Filmabenden Interessierte über Ihre Angebote informieren. Die Nationale Kontaktstelle für die Selbsthilfe (Nakos) veröffentlicht alle Termine in einem nach Bundesländern ausdifferenzierten Veranstaltungskalender. Die Nakos und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) haben den Tag der Selbsthilfe ins Leben gerufen, um auf das vielfältige Engagement der gemeinschaftlichen Selbsthilfe aufmerksam zu machen.
Mehr Infos

„Gesundheit braucht Hitzeschutz“: Berliner Gesundheitspreis 2027 ausgeschrieben

Die Ärztekammer Berlin und der AOK-Bundesverband loben zum 15. Mal den Berliner Gesundheitspreis aus. Unter dem Motto „Gesundheit braucht Hitze-schutz“ werden angesichts des fortschreitenden Klimawandels Best-Practice-Projekte gesucht, die durch kluge Hitzeschutzmaßnahmen gezielt und wirksam gesundheitliche Risiken verringern. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 18. Oktober 2026 möglich. Die Preisverleihung erfolgt 2027.
Mehr Infos

Selbsthilfeverbände fordern Schutz des Anspruchs auf Schulbegleitung

Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), die BAG SELBSTHILFE, der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) und das Kindernetzwerk fordern von der Politik, dass der individuelle Rechtsanspruch auf Schulbegleitung weiterhin rechtssicher geregelt und durchsetzbar sein muss. In einer jetzt veröffentlichten Argumentationshilfe erläutern die vier Verbände die rechtlichen Voraussetzungen für sogenannte gepoolte Schulbegleitungen. Das Dokument enthält einen Musterwiderspruch für Fälle, in denen Kinder aufgrund ihres individuellen Unterstützungsbedarfs eine 1:1-Begleitung benötigen.
Mehr Infos

Pflegeheimkosten erreichen neuen Höchststand

Die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige steigt weiter: Im ersten Halbjahr 2026 lag die durchschnittliche Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz bundesweit bei 2.707 Euro im Monat. Je nach Wohnort sind die Unterschiede erheblich – von 2.110 Euro im Altmarkkreis Salzwedel bis zu 3.264 Euro in Krefeld. Das zeigen aktuelle regionale Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für alle 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Für Pflegebedürftige, Angehörige und die Selbsthilfe ist die Entwicklung besonders relevant, weil im Zuge des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) auch Änderungen bei den Zuschüssen zu den Eigenanteilen diskutiert werden.
Mehr Infos 

Neue U-Untersuchung für Kinder im Grundschulalter

Gesetzlich versicherte Kinder zwischen neun und zehn Jahren erhalten künftig bundesweit eine standardisierte Früherkennungsuntersuchung als Regelleistung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die neue Untersuchung am 20. August 2026 beschlossen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Übergewicht, Bewegung, Medienkonsum und psychosoziale Entwicklung. Auch das Thema Impfschutz spielt eine Rolle: Für Kinder ab neun Jahren wird die HPV-Impfung empfohlen, die vor späteren HPV-bedingten Krebserkrankungen schützen kann. Bislang hing der Zugang zu dieser U-Untersuchung teilweise von der Krankenkasse und davon ab, ob die jeweilige Kinderarztpraxis an einem entsprechenden Selektivvertrag teilnahm. Diese Unterschiede sollen nun entfallen. Zudem wird die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 für 13- bis 14-Jährige künftig im Gelben Heft dokumentiert. Damit soll die Untersuchung sichtbarer und von mehr Jugendlichen wahrgenommen werden.
Mehr Infos

SPD will Hitzeschutz im Grundgesetz verankern

Im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels haben weitere SPD-geführte Bundesministerien ein schnelles Handeln gefordert. Umweltminister Carsten Schneider hatte sich zuvor für eine Grundgesetzänderung starkgemacht, um Klimaanpassung und Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe zu verankern. So solle der Bund künftig besser in der Lage sein, Länder und Kommunen beim Umgang mit Hitze und Niedrigwasser sowie anderen Auswirkungen der Klimakrise zu unterstützen, begründete der Umweltminister den Vorstoß. CDU und CSU reagierten zunächst zurückhaltend und stellten in Frage, ob eine diesbezügliche Grundgesetzänderung der richtige Weg sei. Unterdessen meldete das Robert Koch-Institut in seinem jüngsten Wochenbericht, die Zahl der Hitzetoten in Deutschland sei in diesem Sommer auf geschätzte 14.000 Menschen gestiegen. Untersuchungen zeigen, welche Auswirkungen steigende Temperaturen auf die Gesundheit haben und dass Menschen mit chronischen Krankheiten durch den Klimawandel ganz besonders stark belastet werden. 
Mehr Infos

Abgeordnete fordern Widerspruchslösung bei Organspende

Abgeordnete von CDU, CSU, SPD, Linken und Grünen fordern in einem interfraktionellen Gesetzentwurf die Einführung der sogenannten Widerspruchsregelung bei der Organspende. 2025 verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) den Angaben zufolge 985 Organspender. Demgegenüber standen 8.199 Patienten auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Die Zahl der Organspender reiche damit bei Weitem nicht aus, um den Bedarf an Spenderorganen zu decken, heißt es in dem Entwurf. Dem Entwurf zufolge kommen als postmortale Organ- und Gewebespender künftig sowohl Personen in Betracht, die zu Lebzeiten in eine Entnahme eingewilligt haben als auch solche, die einer Entnahme zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen haben. Durch die Einführung einer Widerspruchsregelung solle es zu einer Selbstverständlichkeit werden, sich mit dem Thema Organ- und Gewebespende auseinanderzusetzen und dazu eine Entscheidung zu treffen, diese zu dokumentieren und den nächsten Angehörigen mitzuteilen. Die Regelungen sollen auch dazu beitragen, die Angehörigen in dieser belastenden Situation, in der eine so schwere Entscheidung zu treffen ist, zu entlasten.
Mehr Infos

„Expedition Depression“ wieder auf Schultour

Psychische Erkrankungen früh erkennen, offen darüber sprechen und Hilfe leichter zugänglich machen: Dafür ist das Roadmovie „Expedition Depression“ auch 2026 wieder an Schulen unterwegs. Fünf junge Erwachsene berichten im Film von ihren eigenen Erfahrungen mit Depressionen und geben Jugendlichen Einblicke in eine Erkrankung, über die noch immer zu selten gesprochen wird. Nach Stationen im Saarland und in Hessen im August wird die Tour im Oktober fortgesetzt. Gefördert wird das Projekt vom AOK-Bundesverband im Rahmen der Selbsthilfeförderung.
Mehr Infos

Mehr Mädchen wegen Essstörungen in Behandlung

Essstörungen führen bei immer mehr Mädchen zu einer stationären Behandlung. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2024 rund 6.000 Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren deshalb im Krankenhaus versorgt. Zwei Jahrzehnte zuvor waren es etwa 2.800. Für Betroffene und ihre Familien kann Selbsthilfe eine sinnvolle Ergänzung zur professionellen Behandlung sein. In Gruppen treffen sie auf Menschen, die typische Schwierigkeiten aus eigener Erfahrung kennen – etwa den Umgang mit Essen im Alltag, Rückschläge während der Genesung oder Belastungen innerhalb der Familie. Das kann helfen, Erfahrungen einzuordnen und konkrete Wege für den eigenen Alltag kennenzulernen.
Mehr Info

Sichere Glukosemessung braucht klare Standards

Kontinuierliche Glukosemesssysteme sind für viele Menschen mit Diabetes ein wichtiger Begleiter im Alltag. Doch bislang fehlen in Europa verbindliche Standards, die Messgenauigkeit und Qualität der Geräte vergleichbar machen. Fachgesellschaften und Verbände fordern deshalb klare Mindestanforderungen, damit Betroffene sich auf die angezeigten Werte verlassen können und Therapieentscheidungen sicherer werden.
Mehr Info

Nachwuchs für die Forschung zu Seltenen Erkrankungen gesucht

Die von der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung initiierte „Alliance4Rare“ fördert junge Ärztinnen und Ärzte, die sich bereits während ihrer Facharztausbildung wissenschaftlich mit Seltenen Erkrankungen beschäftigen möchten. Das zweijährige Programm bietet geschützte Forschungszeiten, Mentoring sowie Weiterbildungs- und Vernetzungsangebote an mehreren Universitätskliniken. Für die aktuelle Ausschreibung stehen acht Förderplätze zur Verfügung. Bewerbungen sind noch bis zum 31. August 2026 möglich.
Mehr Info

Deutsche erwarten steigende Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung

Trotz des beschlossenen Sparpakets rechnen 88 Prozent der Deutschen noch 2026 oder 2027 mit weiteren Beitragserhöhungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Für AOK-Vorständin Carola Reimann besteht daher eine der wichtigsten ersten Aufgaben des neuen Gesundheitsministers Carsten Linnemann darin, „das Sparpaket abzusichern – und nicht durch weitere Ausnahmen aufzuweichen“.
Mehr Infos

Mehr Hilfen für Schwangere in Notlagen

Die Bundesregierung will die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ finanziell stärken. Dazu hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf verabschiedet. Dieser sieht erstmals seit 1993 eine Erhöhung der gesetzlichen Bundeseinlage vor: ab 2027 auf 101 Millionen Euro und ab 2032 auf 105 Millionen Euro. Die Stiftung unterstützt jährlich mehr als 100.000 schwangere Frauen in finanziellen Notlagen. Die Hilfen können unter anderem für Schwangerschaftsbekleidung, die Erstausstattung des Kindes sowie für Wohnung und Einrichtung gewährt werden. Anträge werden über die Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort gestellt.
Mehr Infos

Reform der Patientenrechte

Der Bundestag hat am 9. Juli über den Ausbau der Patientenrechte debattiert. Dazu lag ein Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „zur Änderung des Patientenrechtegesetzes“ vor. Hintergrund: Behandlungsfehler sind keine Randerscheinung: Die Medizinischen Dienste untersuchen jährlich mehr als 12.000 Behandlungsfehlervorwürfe in Deutschland – Expertinnen gehen aber von einer deutlich höheren Dunkelziffer nicht verfolgter Fehler aus. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisiert in der Begründung zum Gesetzentwurf, dass das bestehende Patientenrechtegesetz die Bürgerinnen und Bürger nach einem Behandlungsfehler zu wenig schützt beziehungsweise unterstützt. Bei Beweisführung, Fehleroffenlegung, Akteneinsicht, Dokumentation und der Durchsetzung von Ansprüchen im Haftungsfall bestünden weiterhin große Lücken. Der Gesetzentwurf wurde zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen, federführend ist der Gesundheitsausschuss. Auch die AOK-Gemeinschaft setzt sich für eine Stärkung der Rechte der Patientinnen und Patienten und eine Weiterentwicklung des Patientenrechtegesetzes ein.
Mehr Infos

AOK unterstützt den Tag der Selbsthilfe

Der AOK-Bundesverband fördert das Projekt „#GemeinsamStark: Bundesweite Kampagne zum Tag der Selbsthilfe“ zunächst für ein Jahr. Damit erhält die Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) die Möglichkeit, den Tag der Selbsthilfe als bundesweiten Aktionstag weiterzuentwickeln und seine Sichtbarkeit nachhaltig zu stärken. Selbsthilfe-Aktive sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die erfolgreiche Premiere 2025 des Tags der Selbsthilfe hat aus Sicht der Initiatoren gezeigt, welches Potenzial in einem gemeinsamen bundesweiten Auftritt der Selbsthilfe steckt: Zahlreiche Aktionen, eine breite Beteiligung und die öffentliche Aufmerksamkeit haben die Vielfalt und Bedeutung gemeinschaftlicher Selbsthilfe sichtbar gemacht.
Mehr Infos

Kreative Lösungen für mehr Inklusion

Zum siebten Mal wurde Anfang Juli der Bundesteilhabepreis verliehen. Der Wettbewerb zum Thema „Berufseinstieg inklusiv – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen" zeichnet bundesweit herausragende Projekte aus und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert. Der Bundesteilhabepreis prämiert jedes Jahr Projekte, die das Potenzial eines inklusiven, barrierefreien Sozialraums zeigen und als Vorbild dienen können. Insgesamt wurden 119 Beiträge für den Bundesteilhabepreis 2026 eingereicht. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus 12 Expertinnen und Experten der Verbände von Menschen mit Behinderungen sowie aus den Kommunen und den Ländern, hat die Preisträger weisungsfrei und anonymisiert ausgewählt. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat wie in den Vorjahren das Wettbewerbsverfahren im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales umgesetzt.
Mehr Infos

Mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bietet für 2027 die Förderung