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Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen

Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen sind eine spezielle Form der Rehabilitation für Mütter und Väter und ihre Kinder. Voraussetzung für die Leistungen ist, dass die Kinder in der Regel das zwölfte Lebensjahr nicht überschritten haben.

Gesundheitsfördernde Hilfestellung

Wenn Mütter oder Väter in ihrer Elternrolle erheblich belastet und gesundheitlich beeinträchtigt sind, können stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen hilfreich sein. Die Leistung können Versicherte in Anspruch nehmen, die Kinder aktuell erziehen. Von einer aktuellen Erziehungsverantwortung kann grundsätzlich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes ausgegangen werden. Für im Haushalt lebende, behinderte Kinder kann die Erziehungsverantwortung auch über das 18. Lebensjahr hinaus gegeben sein.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Kinder in der Regel bis zum Alter von zwölf Jahren mitfahren. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Kinder selbst behandlungsbedürftig sind. Hier benötigt die Krankenkasse ein ärztliches Attest (Muster 65), aus dem der Behandlungsbedarf hervorgeht. Für behinderte Kinder gibt es keine Altersgrenzen.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten, wenn die Behandlung medizinisch notwendig ist und von einem Arzt verordnet wird.

Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen sollen für längstens drei Wochen erbracht werden. Das Leistungsangebot der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation ist auf die besonderen Bedürfnisse der Mütter und Väter und gegebenenfalls ihrer Begleitkinder ausgerichtet.

Verordnung von Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen

Behandlung in speziellen Einrichtungen

Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen für Mütter und Väter dürfen nur in Einrichtungen des Müttergenesungswerks (MGW) oder in gleichartigen Einrichtungen erbracht werden, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht (§ 111a SGB V). Eine erneute Mutter- oder Vater-Kind-Maßnahme ist frühestens nach Ablauf von vier Jahren möglich. Versicherte können in Ausnahmefällen eine vorzeitige Wiederholung beantragen.

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